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Gefahr Sonne - Gefahr
UV-Strahlung
Unter den vielen wohltuenden Sonnenstrahlen,
die uns auf der Erde erreichen, befinden sich einige agressive und
schädliche Wellenlängen: die UV-Strahlen.
Man
unterteilt sie in langwellige UVA- und kurzwellige UVB Strahlen.
Die UVA Strahlung verursacht: -
Vorzeitige
Hautalterung, die Haut wird dicker, gelblich,
faltenreich und verliert an Spannkraft. -
"Sonnenallergie"
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sind
an der Entstehung des Hautkrebs beteiligt.
Die UVB Strahlung verursacht:
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Sonnenbrand
- Hautkrebs.
Die UVB Strahlen dringen in die Zellkerne ein und können dort
die Erbsubstanz schädigen! Das heißt, dass bei der Zellteilung
falsche Informationen weitergegeben werden bis hin zur
Entstehung von Hautkrebs.
Deshalb ist es wichtig Sonnenschutzmittel zu
benutzen, und zwar nicht nur im Sommer aus Angst vor
Sonnenbrand!
Verwenden Sie nur Produkte, die einen UVA und UVB Filter haben.
Risikofall Hautkrebs Die Zahl der Hautkrebserkrankungen steigt
alarmierend. Sie verdoppeln sich in Europa alle 8 Jahre. Immert häufiger
sind junge Menschen betroffen.
Denken Sie nicht nur
im Urlaub oder bei einer intensiven Sonnenbestrahlung an
Sonnenschutzmittel. Besonders wenn sie zu den hellen Hauttypen zählen,
verwenden Sie sie bei jedem sonnigem Wetter prophylaktisch morgens.
Risikofall Kinderhaut Das Sonnenverhalten während der Kindheit ist
ausschlaggebend für die Gesundheit der Haut des Erwachsenen! Da die Haut
nichts vergisst, summieren sich die Lichtschäden im Laufe des Lebens.
Mit jedem Sonnenbrand im Kindesalter steigt das Risiko für eine
Hautkrebserkrankung als Erwachsener.
Speziell für
Kinderhaut muss deshalb der Sonnenschutz vollkommen sein, denn:
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Kinderhaut
ist dünner und empfindlicher als Erwachsenenhaut
-
Kinderhaut
hat noch keine Selbstschutzmechanismen -
die
Pigmentbildung ist noch unzureichend.
Da Kinder im Sommer gerne mit oder im Wasser
spielen, sind alle Kinder- sonnenschutzmittel besonders wasserfest.
Morgendliches Eincremen genügt.
Ein besonders hoher
Lichtschutzfaktor für UVA- und UVB Strahlen ist
selbstverständlich!
Risikofaktor Sonnenallergie
Lichtbedingte Unverträglichkeitsreaktionen
der Haut werden als "Mallorca-Akne" oder "Sonnenallergie" bezeichnet,
obwohl der Begriff Allergie eigentlich nicht zutrifft.
Der Arzt nennt sie "polymorphe Lichtdermatosen".
Typische Symptome sind juckender Ausschlag, Rötung,
kleine Knötchen und Bläschen, vor allen an Dekolleté, Schultern, Nacken
und Oberschenkeln.
Früher dachte man, dass Fett- oder
Emulgatoranteile die Ursache wären und hat Produkte auf Gelbasis
hergestellt unhd empfohlen. Heute hat man nachweisen können, dass UVA
Strahlung der wichtigste Auslöser dieser unangenehmen Erkrankung ist.
Wenn sie zu den betroffenen Personen gehören,
verwenden sie bereits in der Frühlingssonne Produkte mit einem besonders
hohen UVA Schutz!
Risikofaktor Medikamente Bitte beachten Sie, dass einige Antibiotika
(Doxycyclin, Chinolone, Sulfonamide, Tetracycline), Resochin, Diuretika
(Azetazolamid), entzündungshemmende Mittel (Diclofenac, Ibuprofen) und
die "Pille" zur Photosensibilität der Haut führen können.
Häufig gestellte Fragen
Wann soll ich mich eincremen?
Am sinnvollsten morgens oder mindestens 1/2
Std. vor dem Aufenthalt in der Sonne mit einem hohen
Lichtschutzfaktor.
Wie oft muss ich mich eincremen?
Erneutes Eincremen verlängert nicht
die Schutzdauer des Sonnenschutzes!
Bsp.: Beim
Auftragen eines Sonnenschutzmittels mit LSF 8 kann die Person 8mal
länger in der Sonne bleiben als ungeschützt. Nach dieser Zeit bekommt
man einen Sonnenbrand. Der bleibt, daran ändert auch erneutes Eincremen
nichts.
Mittlerweile sind fast alle Produkte wasser-
und schwitzfest, so dass man selbst nach einem Aufenthalt in Wasser noch
eine Schutzwirkung hat!
Was bedeuten die Zahlen auf den
Sonnenprodukten? Hier muss man unterscheiden:
Der UVB Faktor sagt aus, wieviel länger man in der Sonne
bleiben kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als ohne
Sonnenschutz. z.B. UVB 20 bedeutet, dass die Haut 20mal
länger ohne Rötung bleibt als ohne Lichtschutz.
Der
UVA Faktor ist leider nicht so aussagekräftig. Es ist ein physikalisch
ermittelter Wert, der angibt, wieviel UVA Licht absorbiert wird.
Aufgrund unterschiedlicher Messmethoden ergibt sich eine Zahlenvielfalt,
aus der man nichts herleiten kann. Manche Firmen verzichten aus diesem
Grunde auf eine Zahlenangabe. Wichtig: ein UVA Filter muss deklariert
sein.
Werde
ich bei hohen Schutzfaktoren denn noch braun?
Natürlich! Es dringt immer noch genügend UV
Strahlung in die tieferen Hautschichten ein, die für eine gesunde und
vor allem langanhaltende Bräune sorgen.
"Grillhähnchenbräune" ist ungesund und nicht mehr
"In".
Haben sie noch Fragen? - Wir sind
für sie da!
Ihr Team der Bergischen
Apotheke
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