| Neue Leitung der Bergischen Apotheke! |
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| Foto: RGA ©Herbert Draheim |
Am 1. August übernahme Ursula Buhlmann die Leitung der Bergischen Apotheke von Hans-Udo Höltken! Nach 35 Jahren übergab Hans-Udo Höltken die Leitung der Bergischen Apotheke an Ursula Buhlmann. Ein Bericht aus dem Wermelskirchener Generalanzeiger beschreibt diesen Wechsel. Auszug aus dem Wermelskirchener Generalanzeiger vom 31.07.2004: "... aufgemacht hat Hans-Udo Höltken seine Apotheke am 8. August 1973. Drei Mitarbeiter standen ihm damals zur Seite. Im Laufe der Jahre weitete Höltken, der privat als Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes seit Jahren sehr engagiert ist und dies auch im Ruhestand weiter sein will, seinen Betrieb kontinuierlich aus. Heute sind in der Bergischen Apotheke zwölf Mitarbeiter beschäftigt. "Sie haben entscheidend den Betrieb geprägt. Die meisten sind schon lange dabei", freut sich der scheidende Apotheker. Drei Mitarbeiterinnen gehören bereits seit drei Jahrzehnten der Crew in der Carl-Leverkus-Straße an, eine 28 Jahre. Alle Mitarbeiterinnen werden künftig auch unter der neuen Chefin Ursula Buhlmann das Bild der Bergische Apotheke prägen. Nur Hanna Lenz nicht. Die Apothekenhelferin ist mittlerweile 69 Jahre alt und wechselt ebenso wie Höltken in den Ruhestand. Dass Ursula Buhlmann einmal seine Apotheke übernehmen würde, hat sich bereits in ersten Gesprächen vor zehn Jahren abgezeichnet. Damals wurde klar, dass sich Aki Höltken nicht für das Gewerbe des Vaters begeistern konnte und sich lieber der Forstwissenschaft widmen wollte. Ostern 2004 war es dann soweit. Der Familienrat habe den Einstieg in den Ruhestand beschlossen, schmunzelt der 63-Jährige, der am vergangenen Wochenende seinen letzten Sonntags- und Nachtdienst hatte. "Der letzte Kunde kam um 1 Uhr und wollte Viagra", grinst Hans-Udo Höltken, dessen Lebensmittelpunkt zwar weiterhin Wermelskirchen bleiben wird, aber der längere Aufenthalte in der finnischen Heimat seiner Ehefrau Inkeri anvisiert. Für Ursula Buhlmann geht mit dem Kauf der Apotheke der Traum von der Selbständigkeit in Erfüllung. DieAufgemacht hat er seine Apotheke am 8. August 1973. Drei Mitarbeiter standen ihm damals zur Seite. Im Laufe der Jahre weitete Höltken, der privat als Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes seit Jahren sehr engagiert ist und dies auch im Ruhestand weiter sein will, seinen Betrieb kontinuierlich aus. Heute sind in der Bergischen Apotheke zwölf Mitarbeiter beschäftigt. "Sie haben entscheidend den Betrieb geprägt. Die meisten sind schon lange dabei", freut sich der scheidende Apotheker. Drei Mitarbeiterinnen gehören bereits seit drei Jahrzehnten der Crew in der Carl-Leverkus-Straße an, eine 28 Jahre. Alle Mitarbeiterinnen werden künftig auch unter der neuen Chefin Ursula Buhlmann das Bild der Bergische Apotheke prägen. Nur Hanna Lenz nicht. Die Apothekenhelferin ist mittlerweile 69 Jahre alt und wechselt ebenso wie Höltken in den Ruhestand. Dass Ursula Buhlmann einmal seine Apotheke übernehmen würde, hat sich bereits in ersten Gesprächen vor zehn Jahren abgezeichnet. Damals wurde klar, dass sich Aki Höltken nicht für das Gewerbe des Vaters begeistern konnte und sich lieber der Forstwissenschaft widmen wollte. Ostern 2004 war es dann soweit. Der Familienrat habe den Einstieg in den Ruhestand beschlossen, schmunzelt der 63-Jährige, der am vergangenen Wochenende seinen letzten Sonntags- und Nachtdienst hatte. "Der letzte Kunde kam um 1 Uhr und wollte Viagra", grinst Hans-Udo Höltken, dessen Lebensmittelpunkt zwar weiterhin Wermelskirchen bleiben wird, aber der längere Aufenthalte in der finnischen Heimat seiner Ehefrau Inkeri anvisiert. Für Ursula Buhlmann geht mit dem Kauf der Apotheke der Traum von der Selbständigkeit in Erfüllung. Die 46-jährige Wermelskirchenerin hat schon als Schülerin als Ferienaushilfe in der Bergische Apotheke gejobt und später dort Praktika absolviert. Nach dem Abitur folgte erst einmal eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) und ein Studium an der Universität Bonn. Seit dem Staatsexamen 1985 gehört die ledige Apothekerin zum Mitarbeiterteam in der Carl-Leverkus-Straße. Außerdem ist sie seit 13 Jahren Dozentin für pharmazeutische Biologie in der PTA-Ausbildung an einer Solinger Fachschule. Mit der Übernahme stehen einige Umbauten an, um den amtlichen Auflagen für die neue Betriebserlaubnis zu genügen. So muss beispielsweise die Rezeptur den heutigen hygienischen Vorschriften angepasst und das Labor in den Keller verlegt werden. Dabei wunderte sich die Apothekerin über manchen Amtsschimmel. Das Amt für Arbeitsschutz im Regierungsbezirk Köln schreibe vor, dass von dem Labor der Blick ins Grüne erfolgen müsse. Unmöglich im Keller und für ein Labor, das in der Woche nicht mehr als drei Stunden genutzt wird. Doch diese Klippe wurde erfolgreich gemeistert. Die Inhaberin verpflichtete sich, ausschließlich in den Labor zu arbeiten, nicht aber ihre Angestellten. "In Remscheid gilt diese Vorschrift übrigens nicht", schüttelt Buhlmann den Kopf über derartige Vorschriften. Im Geschäftsverkehr wird die passionierte Radlerin, die schon Touren in ganz Europa gemacht hat, die Linie von Hans-Udo Höltken fortsetzen. Dabei wird die Beratung der Kunden immer stärker im Vordergrund stehen, sagt Ursula Buhlmann. Denn das Apotheker, wie noch zu Höltkens Anfängen, selber Salben und Hustensäfte herstellen, kommt nur noch selten vor."
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